{"id":105,"date":"2013-05-03T05:46:43","date_gmt":"2013-05-03T05:46:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/?p=105"},"modified":"2013-09-25T14:53:33","modified_gmt":"2013-09-25T14:53:33","slug":"geringfugig-beschaftigte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/2013\/05\/03\/geringfugig-beschaftigte\/","title":{"rendered":"Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/files\/2013\/09\/Stufe.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-228 alignleft\" style=\"margin: 20px\" alt=\"Stufe\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/files\/2013\/09\/Stufe.jpg?resize=78%2C58\" width=\"78\" height=\"58\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/files\/2013\/09\/Stufe.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/files\/2013\/09\/Stufe.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/files\/2013\/09\/Stufe.jpg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/blogii.gewerkschaften-online.at\/brassist\/files\/2013\/09\/Stufe.jpg?w=1386&amp;ssl=1 1386w\" sizes=\"auto, (max-width: 78px) 100vw, 78px\" \/><\/a>Eine Kurzfassung der wichtigsten gesetzlichen Grundlagen\/Bestimmungen f\u00fcr geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte.<br \/>\nAlle Regelungen werden ausf\u00fchrlich in der AK-Brosch\u00fcre \u201eGeringf\u00fcgige Besch\u00e4ftigung\u201c behandelt. Du findest diese Brosch\u00fcre zum Herunterladen im <a title=\"Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte\" href=\"http:\/\/media.arbeiterkammer.at\/ooe\/publikationen\/arbeitundrecht\/B_2013_Geringfuegige_Beschaeftigung.pdf\" target=\"_blank\">Downloadbereich<\/a>.<!--more weiterlesen--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Geringf\u00fcgigkeitsgrenze 2013<\/p>\n<p>\u20ac 386,80 monatlich<\/p>\n<p>Achtung: Wird dieser Betrag \u00fcberstiegen, wird der\/die Arbeitnehmer\/in bei der Sozialversicherung (WGKK) angemeldet und das kann den (vor\u00fcbergehenden) Verlust der Mitversicherung bei den Eltern zur Folge haben (im besten Fall ist man w\u00e4hrend dieser Zeit doppelt versichert)! Diese Mitversicherung wird danach nicht wieder automatisch aktiviert, sondern muss neu beantragt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entlohnung<\/p>\n<p>Gehalt lt. BAGS-Gehaltstabelle, berechnet f\u00fcr die Wochenstunden, mit denen der\/die Arbeitnehmer\/in angemeldet ist x 4,33 = Monatsgehalt.<\/p>\n<p>Anmerkung: Der Betriebsrat rechnet gerne nach, wenn Du unsicher bist, ob Dein Gehalt korrekt berechnet wurde!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Urlaubs- und Weihnachtsgeld<\/p>\n<p>Jeweils 1 Monatsgehalt &#8211; sp\u00e4testens mit dem Juni-Gehalt bzw. November-Gehalt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Achtung: Wenn in den Monaten vor der Auszahlung regelm\u00e4\u00dfig Mehrarbeits- oder \u00dcberstunden angefallen sind, m\u00fcssen auch diese beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dienstzettel mit folgenden Mindestangaben:<\/p>\n<p>Name und Anschrift des Arbeitgebers bzw. des Arbeitnehmers<\/p>\n<p>Arbeitsausma\u00df (wie viele Wochenstunden)<\/p>\n<p>Verteilung der Arbeitszeit w\u00e4hrend der Woche (z.B. jeden Mittwoch von..bis..)<\/p>\n<p>Bezahlung (H\u00f6he des Entgelts)<\/p>\n<p>Rechtliche Grundlagen des Arbeitsverh\u00e4ltnisses (BAGS-KV, Angestelltengesetz, Urlaubsgesetz, etc.)<\/p>\n<p>Einsatzort<\/p>\n<p>Hinweis auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld<\/p>\n<p>Urlaubsanspruch (5 freie Arbeitstage im Jahr \u2013 das entspricht 5 Wochen)<\/p>\n<p>K\u00fcndigungsfristen (bei weniger als 1\/5 der Vollarbeitszeit \u2013 also unter 7,6 Std. &#8211; betr\u00e4gt die K\u00fcndigungsfrist 14 Tage bei K\u00fcndigung durch den Arbeitgeber;\u00a0 arbeitet man beispielsweise 8 Stunden pro Woche, verl\u00e4ngern sich die K\u00fcndigungsfristen lt. Angestelltengesetz. Eine K\u00fcndigung durch den\/die Arbeitnehmer\/in ist jeweils zum Monatsletzten m\u00f6glich \u2013 Austritt dann zum n\u00e4chsten Monatsletzten)<\/p>\n<p>Name und Anschrift der Mitarbeitervorsorgekasse (f\u00fcr die Abfertigungsanspr\u00fcche)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehrarbeit\/Zuschlag<\/p>\n<p>Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte haben die gleichen Rechte wie andere Teilzeitangestellte. Bei Mehrarbeit (das ist jede Stunde \u00fcber die vereinbarte w\u00f6chentliche Arbeitszeit) geb\u00fchrt daher ein Zuschlag von 25 %. Dieser Zuschlag muss nur dann nicht sofort ausbezahlt werden, wenn schon im Vorhinein zwischen Arbeitgeber und ArbeitnehmerIn ein Zeitausgleich vereinbart wurde \u2013 dieser muss jedoch innerhalb von 3 Monaten erfolgen. Zeitausgleich ist dann aber auch im Ausma\u00df von 1:1,25 zu gew\u00e4hren. Auch die Variante \u201eZeitausgleich im Ausma\u00df von 1:1 und Auszahlung des 25%-igen Zuschlags\u201c ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abfertigung neu<\/p>\n<p>Wie bei allen anderen Angestellten muss der Arbeitgeber ab dem 2. Monat des Arbeitsverh\u00e4ltnisses monatlich 1,53 % des Bruttoentgeltes (auch von Urlaubs- und Weihnachtsgeld) in die Mitarbeitervorsorgekasse einzahlen. Nach 3 Jahren Besch\u00e4ftigung (auch bei verschiedenen Arbeitgebern) kann man den angesparten Betrag entnehmen bzw. ihn bis zur Pensionierung in der Kasse belassen. Der angesparte Betrag wird von Arbeitgeber zu Arbeitgeber immer weitergeschrieben (bzw. von einer Mitarbeitervorsorgekasse in die andere \u00fcbertragen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sozialversicherung<\/p>\n<p>Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte sind nur unfallversichert (keine Krankenversicherung &#8211; diese in Form einer Mitversicherung bei den Eltern oder einer Selbstversicherung). Die Beitr\u00e4ge daf\u00fcr muss der Arbeitgeber bezahlen. Pensionsversicherung und Arbeitslosenversicherung besteht nicht.<\/p>\n<p>Wichtig: Geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte k\u00f6nnen sich bei der Kranken- und Pensionsversicherung selbst versichern (nicht jedoch arbeitslosenversichern). F\u00fcr einen Beitrag von monatlich \u20ac 54,59 (Tarif 2013), 12 x j\u00e4hrlich, erwirbt man dann auch Pensionsversicherungszeiten (Beitragsmonate).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Familienbeihilfe<\/p>\n<p>Die Familienbeihilfe betr\u00e4gt f\u00fcr Personen, die das 19. Lebensjahr vollendet haben,<\/p>\n<p>\u20ac 152,70 (+ 58,40 monatlich Kinderabsetzbetrag).<\/p>\n<p>Besteht Anspruch auf Familienbeihilfe, muss darauf geachtet werden, dass das Jahreseinkommen \u20ac 10.000,&#8211; (ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld) nicht \u00fcbersteigt, sonst wird sie eingestellt.<\/p>\n<p>Achtung: Seit 1. Juli 2011 ist die maximale Bezugsdauer f\u00fcr die Familienbeihilfe mit dem vollendeten 24. Lebensjahr begrenzt. Nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen kann die Familienbeihilfe bis zum vollendeten 25. Lebensjahr bezogen werden.<\/p>\n<p>Bei vollj\u00e4hrigen Kindern, die ein Studium absolvieren, besteht Anspruch, wenn die vorgesehene Studienzeit eingehalten wird und ein positiver Studienerfolg vorliegt. Dieser muss dem Finanzamt nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Kurzfassung der wichtigsten gesetzlichen Grundlagen\/Bestimmungen f\u00fcr geringf\u00fcgig Besch\u00e4ftigte. Alle Regelungen werden ausf\u00fchrlich in der AK-Brosch\u00fcre \u201eGeringf\u00fcgige Besch\u00e4ftigung\u201c behandelt. 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